Philosophie

An erster Stelle stehen die Gäste, deren Wünsche und Bedürfnisse, die wir nach allen unseren Möglichkeiten zu erfüllen versuchen.

Im Mittelpunkt steht bei der Begleitung und Pflege die Linderung der körperlichen und seelischen Nöte.

Die Gäste werden nach den neuesten palliativ-medizinischen und palliativ-pflegerischen Behandlungsgrundsätzen versorgt. Ganz wichtig ist es dabei, eine ausgewogene und konstante Schmerzlinderung zu erreichen.

Insbesondere die oftmals in der letzten Lebensphase auftretenden Ängste werden im Rahmen einer engen Begleitung und im Verbund mit professionellen Netzwerkpartnern aufgefangen. Der sterbende Mensch soll mit seinen Gefühlen und Bedürfnissen nicht allein gelassen werden. Speziellen Wünschen und Anliegen wird dabei weitestgehend entsprochen. Auf diese Weise wird zu einem Abschied nehmen im Gleichgewicht mit sich selbst und einer Atmosphäre innerer Ruhe beigetragen.

Wenn das Bedürfnis nach Aussprache besteht, sind jederzeit Ansprechpartner da. Genauso besteht immer die Möglichkeit zum Rückzug und zur Ruhe und dem ungestörten Beisammensein mit den Angehörigen.

Wir möchten Raum für sich selbst und für den gemeinsamen Weg mit den Angehörigen und Freunden geben.

Dem Bild vom Gast entsprechend, steht dieser mit seinen Wünschen und Bedürfnissen im Mittelpunkt und weiß in der Regel selbst am besten, was gut für ihn ist. Im Falle des Hospizes ist es selbstverständlich, dass es keine Bilder vom „richtigen“ Sterben gibt, sondern diese Phase sich so individuell darstellt wie der sterbende Mensch.